Woche 6: mein erster Besuch im ...
Kaum zu glauben, nun hat es doch tatsächlich sechs Wochen gebraucht, bis ich mich, aus einer komischen Laune heraus in eines jener Restaurants begeben habe, die einem zusichern, dass die verkauften Produkte auf der ganzen Welt gleich schmecken.
McDonalds!
Also ich gehe hinein, schliesse mich der langen Schlange von Kunden an und beginne im Kopf meine Bestellung zu formulieren. Leider muss ich schon sehr bald feststellen, dass ich trotz sechs Wochen Sprachaufenthalt nicht in der Lage sein werde auch nur einen einzelnen Hamburger, resp. meinen gewünschten Cheeseburger bestellen zu können. Ich kenne schlicht keine Wörter, die mit dem Essen zu tun haben. Bier bestellen, selbst kaltes, kein Problem, aber Essen ohne eine Menukarte mit Bildern (oder als Luxus mit englischen Texten) kann ich überhaupt nicht.
Nur nicht den Mut verlieren denke ich da, irgendwie werde ich dass schon auf die Reihe bekommen. Zum Glück hat McDonalds eine weltweite Strategie "Hilf deinen Kunden, auch jenen, die sich in einem fremden Land befinden und die Sprache nicht beherrschen". Und so wird mir gleich als nächster Kunde eine vollständige Menükarte mit allen Produkten unter die Nase gehalten und ich bin sogar fähig mitzuteilen, dass ich weder die Gurken noch die Zwiebeln essen möchte.
Und so habe ich nun endlich mein Stück Fleisch, dass grösser ist, als eben nur 3x3 cm.
Hier in Beijing hat nun auch endlich das Wetter geändert. Es macht den Anschein, als ob die grauen, tristen Tage vorbei sind. Seit letzten Freitag haben wir hier jeden Morgen bereits um 05:00 Uhr stahlblauen Himmel, prächtige Sonnenaufgänge und den ganzen Tag freie Sicht über die Stadt. Keine tiefhängenden Wolken oder Smogdämpfe, die das Leben hier in dieser Grossstadt ungemütlich gestaltet haben. Täglich spürt man den Wind durch die Strassen, teils wie ein zarter Hauch, teils als kleiner bis mittlerer Orkan. Richtig angenehm, trotz des vielen Staubes, der dadurch in die Luft gewirbelt wird.



Das Lernen der Chineschen Sprache ist leider doch schwieriger als erwartet. Nicht, dass ich meine Sätze nicht bilden kann und dies trotz eines kleinen Wortbestandes von knapp 500 Zeichen, aber sobald ich eine Antwort erhalte, wird es um einiges schwieriger.
Die Leute haben ja keine Ahnung, wie schwierig es ist, die mögliche Bedeutung Ihrer Antwort zu verstehen, wenn man aufgrund der fehlenden Erfahrung und des geringen Wortschatzes einen Teil zu verstehen glaubt und man später feststellen muss, dass genau dieser Teil eine völlig andere Bedeutung hatte, als man geglaubt hat. Und daher ist es immer wieder spannend, was später wirklich passiert. Klar in der Schulstunde hat man noch schnell einmal das Gefühl, ich habe verstanden. Schliesslich sprechen die Mitschüler ähnlich langsam, mit den gleichen Wörtern und die Lehrer geben sich auch alle Mühe, doch bereits Zuhause und erst recht auf der Strasse herrschen andere Gesetze. Leider!
Am Sonntag war ich während vier Stunden in einem der grössten Buchhandlungen hier in Wangfujing-Dajie. Ich habe mir alles angeschaut, von ganz oben bis ganz nach unten. Vor allem in der Etage, wo die englischen Sprachkurse, die elektronischen Übersetzungstools und sonst noch so einiges an Material verkauft wird, findet man leider Niemanden, der englisch sprechen und verstehen kann. Kaum zu glauben!
Ach ja, wer nach China kommen und dieses faszinierende Land bereisen möchte, der sollte mit den Essstäbchen "auf gut Freund" sein. Kaum eine Gelegenheit, mit Messer und Gabel zu essen. Es ist auch kaum vorzustellen, dass in einer gemeinsamen Runde, plötzlich jemand versuchen würde mit dem westlichen Besteck in die zahlreichen Töpfe hinein zupicken.

Zur Zeit ist die Frau meines Gastvaters geschäftlich im Land unterwegs und daher ist es natürlich viel einfacher kurz etwas auswärts essen zu gehen oder wie am Sonntag morgen, nachdem wir sie um 05:30 Uhr am Flughafen für den Flug um 08:00 Uhr hingebracht haben, eben mal am lokalen, täglich stattfindenden Markt vorbeizuschauen und das Morgenessen gleich frisch zubereitet zu kaufen und später, wie es sich gehört , im Büro zu essen .....
Langsam merke ich, dass die Zeit schneller läuft, die Tage vergehen wie im Fluge. Gut ich gebe zu, dass ich beinahe jeden Abend mit der Familie oder einigen der Freunde zusammen bin und daher kaum zum lernen komme. Doch in der Praxis ist das Lernen eben auch sehr spannend. Und der positive Aspekt dabei ist, man lernt erst noch die chinesiche Küche kennen ....
McDonalds!
Also ich gehe hinein, schliesse mich der langen Schlange von Kunden an und beginne im Kopf meine Bestellung zu formulieren. Leider muss ich schon sehr bald feststellen, dass ich trotz sechs Wochen Sprachaufenthalt nicht in der Lage sein werde auch nur einen einzelnen Hamburger, resp. meinen gewünschten Cheeseburger bestellen zu können. Ich kenne schlicht keine Wörter, die mit dem Essen zu tun haben. Bier bestellen, selbst kaltes, kein Problem, aber Essen ohne eine Menukarte mit Bildern (oder als Luxus mit englischen Texten) kann ich überhaupt nicht.
Nur nicht den Mut verlieren denke ich da, irgendwie werde ich dass schon auf die Reihe bekommen. Zum Glück hat McDonalds eine weltweite Strategie "Hilf deinen Kunden, auch jenen, die sich in einem fremden Land befinden und die Sprache nicht beherrschen". Und so wird mir gleich als nächster Kunde eine vollständige Menükarte mit allen Produkten unter die Nase gehalten und ich bin sogar fähig mitzuteilen, dass ich weder die Gurken noch die Zwiebeln essen möchte.
Und so habe ich nun endlich mein Stück Fleisch, dass grösser ist, als eben nur 3x3 cm.
Hier in Beijing hat nun auch endlich das Wetter geändert. Es macht den Anschein, als ob die grauen, tristen Tage vorbei sind. Seit letzten Freitag haben wir hier jeden Morgen bereits um 05:00 Uhr stahlblauen Himmel, prächtige Sonnenaufgänge und den ganzen Tag freie Sicht über die Stadt. Keine tiefhängenden Wolken oder Smogdämpfe, die das Leben hier in dieser Grossstadt ungemütlich gestaltet haben. Täglich spürt man den Wind durch die Strassen, teils wie ein zarter Hauch, teils als kleiner bis mittlerer Orkan. Richtig angenehm, trotz des vielen Staubes, der dadurch in die Luft gewirbelt wird.



Das Lernen der Chineschen Sprache ist leider doch schwieriger als erwartet. Nicht, dass ich meine Sätze nicht bilden kann und dies trotz eines kleinen Wortbestandes von knapp 500 Zeichen, aber sobald ich eine Antwort erhalte, wird es um einiges schwieriger.
Die Leute haben ja keine Ahnung, wie schwierig es ist, die mögliche Bedeutung Ihrer Antwort zu verstehen, wenn man aufgrund der fehlenden Erfahrung und des geringen Wortschatzes einen Teil zu verstehen glaubt und man später feststellen muss, dass genau dieser Teil eine völlig andere Bedeutung hatte, als man geglaubt hat. Und daher ist es immer wieder spannend, was später wirklich passiert. Klar in der Schulstunde hat man noch schnell einmal das Gefühl, ich habe verstanden. Schliesslich sprechen die Mitschüler ähnlich langsam, mit den gleichen Wörtern und die Lehrer geben sich auch alle Mühe, doch bereits Zuhause und erst recht auf der Strasse herrschen andere Gesetze. Leider!
Am Sonntag war ich während vier Stunden in einem der grössten Buchhandlungen hier in Wangfujing-Dajie. Ich habe mir alles angeschaut, von ganz oben bis ganz nach unten. Vor allem in der Etage, wo die englischen Sprachkurse, die elektronischen Übersetzungstools und sonst noch so einiges an Material verkauft wird, findet man leider Niemanden, der englisch sprechen und verstehen kann. Kaum zu glauben!
Ach ja, wer nach China kommen und dieses faszinierende Land bereisen möchte, der sollte mit den Essstäbchen "auf gut Freund" sein. Kaum eine Gelegenheit, mit Messer und Gabel zu essen. Es ist auch kaum vorzustellen, dass in einer gemeinsamen Runde, plötzlich jemand versuchen würde mit dem westlichen Besteck in die zahlreichen Töpfe hinein zupicken.

Zur Zeit ist die Frau meines Gastvaters geschäftlich im Land unterwegs und daher ist es natürlich viel einfacher kurz etwas auswärts essen zu gehen oder wie am Sonntag morgen, nachdem wir sie um 05:30 Uhr am Flughafen für den Flug um 08:00 Uhr hingebracht haben, eben mal am lokalen, täglich stattfindenden Markt vorbeizuschauen und das Morgenessen gleich frisch zubereitet zu kaufen und später, wie es sich gehört , im Büro zu essen .....
Langsam merke ich, dass die Zeit schneller läuft, die Tage vergehen wie im Fluge. Gut ich gebe zu, dass ich beinahe jeden Abend mit der Familie oder einigen der Freunde zusammen bin und daher kaum zum lernen komme. Doch in der Praxis ist das Lernen eben auch sehr spannend. Und der positive Aspekt dabei ist, man lernt erst noch die chinesiche Küche kennen ....


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