Beijing live ....
Nun ist es also soweit!
Die ersten Tage sind überstanden. Die Gastfamilie hat mich überaus nett aufgenommen, dies obwohl weder die Eltern noch der Sohn Englisch verstehen. Chinesisch ist gefragt. Einzig die kleine Tochter (~12 Jahre) lernt zur Zeit ein wenig Englisch, doch dies reicht noch nicht einmal, um über das Essen zu sprechen!
Selbst die Unterstützung durch Hände und Füsse, um miteinander kommunizieren zu können, macht das Leben nicht einfacher. Daher jeden Tag eine neue Lektion mit jeweils 15-20 neuen Wörtern in der Schule lernen und zu Hause wieder üben, üben, üben. Bereits gehören "Guten Tag", "Guten Morgen", "Tschüss" und "mir geht es gut" zur täglichen Kommunikation. Seit gestern gehören die Zahlen 1-10 ebenfalls dazu und morgen folgt die Lektion, "wie heisse ich". Auch das Schreiben ist ein Teil der Hausaufgaben. Schreiben ja, aber das Zeichen auch wieder erkennen, sind leider zwei völlig unterschiedliche Disziplinen. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen....
Gut, dass sich die Gastfamilie wirklich viel Mühe gibt, mir das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Viel kann ich noch nicht zu den einzelnen Personen sagen, obwohl ich beide Erwachsenen bereits an ihrem Arbeitsplatz, ein Büro in einem grossen Block, just um die Ecke (andere benötigen Stunden zur Arbeit), besucht habe.
Zur Zeit herrscht hier die absolute Hitze, Temperaturen von 40° gehören zum Standard und spät Nachts resp. in den frühen Morgenstunden beginnen jeweils die grossen Gewitter, welche die Stadt in ein düsteres Bild einhüllen. Selbst nach diesen Gewittern habe ich noch nie den Himmel gesehen. Der Dunst hängt direkt an den höchsten Gebäuden und die Sicht ist auf max. 500 Meter beschränkt. Gut, dass wenigstens der Wind sich zwischendurch bemerkbar macht, denn die Busfahrt kann zur absoluten Qual werden. Vollgestopft in und auch um den Bus (Verkehrschoas Total) steht man minutenlang ohne jede Bewegung und der Schweiss tropft förmlich aus den Poren.
Meine Gastfamilie wohnt ganz in der Nähe der berühmten "verbotenen Stadt", welche direkt, für uns wohl noch berühmteren, Tianamen-Platz liegt. Zu Fuss in 15 Minuten steht man Tausenden von Besuchern gegenüber, die diesen gigantischen Platz bestaunen.
Gestern konnte ich mit meinem neuen Familienvater den Coiffeursalon besuchen, wo normalerweise die älteste Tochter, die nicht mehr zu Hause wohnt, arbeitet. Kopf waschen, angenehme Kopfmassage, Haare schneiden, Kopf waschen, Kopfmassage, trocknen, kontrollieren und bequem warten bis auch der Herr der Schöpfung seinen komplizierten Haarschnitt beendet hat. Es gibt sie doch, die angenehmen Seiten des Lebens .....
Apropos Küche. Jeweils zum Nachtessen wird richtig gekocht. Mindestens 6-8 Platten mit frisch zubereiteten Gemüse und Fleischzutaten werden zusammengestellt. Alles gekocht mit nur einer Wok-Pfanne. Erst zubereiten, schneiden, zusammenstellen und danach blitzschnell kochen und servieren. Zum Morgenessen werden die Reste des Vorabends oder aber gekochter Reis mit gebratenem Ei, einer speziellen Art Sandwich mit Tomatenstücken oder wie heute morgen "heisse Milch mit Haferflocken" serviert. Eine ausgezeichnete Köchin, die es wirklich versteht zu kochen.
Und nun wird es wieder Zeit, sich an die Hausaufgaben zu machen ....
Die ersten Tage sind überstanden. Die Gastfamilie hat mich überaus nett aufgenommen, dies obwohl weder die Eltern noch der Sohn Englisch verstehen. Chinesisch ist gefragt. Einzig die kleine Tochter (~12 Jahre) lernt zur Zeit ein wenig Englisch, doch dies reicht noch nicht einmal, um über das Essen zu sprechen!
Selbst die Unterstützung durch Hände und Füsse, um miteinander kommunizieren zu können, macht das Leben nicht einfacher. Daher jeden Tag eine neue Lektion mit jeweils 15-20 neuen Wörtern in der Schule lernen und zu Hause wieder üben, üben, üben. Bereits gehören "Guten Tag", "Guten Morgen", "Tschüss" und "mir geht es gut" zur täglichen Kommunikation. Seit gestern gehören die Zahlen 1-10 ebenfalls dazu und morgen folgt die Lektion, "wie heisse ich". Auch das Schreiben ist ein Teil der Hausaufgaben. Schreiben ja, aber das Zeichen auch wieder erkennen, sind leider zwei völlig unterschiedliche Disziplinen. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen....
Gut, dass sich die Gastfamilie wirklich viel Mühe gibt, mir das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Viel kann ich noch nicht zu den einzelnen Personen sagen, obwohl ich beide Erwachsenen bereits an ihrem Arbeitsplatz, ein Büro in einem grossen Block, just um die Ecke (andere benötigen Stunden zur Arbeit), besucht habe.
Zur Zeit herrscht hier die absolute Hitze, Temperaturen von 40° gehören zum Standard und spät Nachts resp. in den frühen Morgenstunden beginnen jeweils die grossen Gewitter, welche die Stadt in ein düsteres Bild einhüllen. Selbst nach diesen Gewittern habe ich noch nie den Himmel gesehen. Der Dunst hängt direkt an den höchsten Gebäuden und die Sicht ist auf max. 500 Meter beschränkt. Gut, dass wenigstens der Wind sich zwischendurch bemerkbar macht, denn die Busfahrt kann zur absoluten Qual werden. Vollgestopft in und auch um den Bus (Verkehrschoas Total) steht man minutenlang ohne jede Bewegung und der Schweiss tropft förmlich aus den Poren.
Meine Gastfamilie wohnt ganz in der Nähe der berühmten "verbotenen Stadt", welche direkt, für uns wohl noch berühmteren, Tianamen-Platz liegt. Zu Fuss in 15 Minuten steht man Tausenden von Besuchern gegenüber, die diesen gigantischen Platz bestaunen.
Gestern konnte ich mit meinem neuen Familienvater den Coiffeursalon besuchen, wo normalerweise die älteste Tochter, die nicht mehr zu Hause wohnt, arbeitet. Kopf waschen, angenehme Kopfmassage, Haare schneiden, Kopf waschen, Kopfmassage, trocknen, kontrollieren und bequem warten bis auch der Herr der Schöpfung seinen komplizierten Haarschnitt beendet hat. Es gibt sie doch, die angenehmen Seiten des Lebens .....
Apropos Küche. Jeweils zum Nachtessen wird richtig gekocht. Mindestens 6-8 Platten mit frisch zubereiteten Gemüse und Fleischzutaten werden zusammengestellt. Alles gekocht mit nur einer Wok-Pfanne. Erst zubereiten, schneiden, zusammenstellen und danach blitzschnell kochen und servieren. Zum Morgenessen werden die Reste des Vorabends oder aber gekochter Reis mit gebratenem Ei, einer speziellen Art Sandwich mit Tomatenstücken oder wie heute morgen "heisse Milch mit Haferflocken" serviert. Eine ausgezeichnete Köchin, die es wirklich versteht zu kochen.
Und nun wird es wieder Zeit, sich an die Hausaufgaben zu machen ....


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