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Turnfahrt "Hinterrhein 8.+9.9.2007
Viamala- und Rofflaschlucht - Val digl Uors - Lago di Lei - Furgga - Cröt
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Traditionen sollen man pflegen und nicht vergessen!
Der Reiseleiter Jürg Gutzwiller führte fünf Turner von Basel über Chur zur Viamalaschlucht. Klar,
dass bereits während der Zugfahrt ein frischer Guggelhopf mit einem kräftigen Schluck Noccino aufgetischt wurde.
Nach der langen Zug- und Busfahrt war die erste Pause des Tages gerade willkommen, um auch ein kühles Bier zu geniessen.
Das diesjährige Reiseprogramm begann mit der Besichtigung der Viamalaschlucht. Steil ging es die Treppen hinuter und tief
in der Schlucht floss der Rhein ruhig und in einem glänzenden türkisblau an uns vorbei. Schnell ein paar Fotos für's
Album und nach 320 Stufen begann die erste Wanderetappe, entlang des Hinterrhein, nach Rania. Auf dem Parkplatz fanden wir die blau-weisse Münchnerfahne des Oktoberfestes, jedoch keine Gelegenheit ein kühles Bier zu trinken. Glücklicherweise hatte der Reiseleiter jedoch für diesen Fall vorgesorgt. Die Busfahrt zur Rofflaschlucht
dauerte auch nicht ewig, so dass wir pünktlich zur Mittagszeit das frisch renovierte Gasthaus erreichten.
Der ehemalige Besitzer hatte mit einem Handbohrer in den Wintermonaten 1907 - 1914 einen Weg in den Felsen gebohrt. Heute knapp 100 Jahre
später können die Besucher noch immer die eindrückliche Schlucht besichtigen und vor allem "unter" dem Rhein durchgehen.
Nach einem üppigen Mittagessen folgte die zweite Wanderetappe. Die wunderschöne Wanderung quer durch das Val digl Uors - Bärental -
hinauf zur Staumauer des Lago di Lei, liess uns entgegen dem Namen nicht mit Bären zusammentreffen.
Der grosszügige Zeitplan liess nach der Ankunft noch genügend Zeit, um das verdiente Bier zu trinken und anschliessend zur Staumauer zu gehen.
Herr Ivo Platz, Angestellter der Kraftwerke Hinterrhein AG ermöglichte uns, das Innere der Rundbogenstaumauer zu erkunden. Erstaunt waren wir nicht nur
über die Grösse dieses Betonbauwerkes, sondern auch darüber, dass zum Bau kein einziges Stück Eisen verwendet wurde!
Im Baita del Capriolo wurden wir von Valentino und seiner Frau zum Apéro und einer Auswahl von italienischen Spezialitäten erwartet. Es war ein grosses Vergnügen und mit viel Lachen,
genügend Wein und einigen spannenden Diskussionen endete der Abend schliesslich in den frühen Morgenstunden.
Der Sonntagmorgen erwachte mit einer grauen Wolkenschicht, einem kräftigen Frühstück und der Gewissheit, dass das Tagesprogramm einiges von uns
verlangen würde. Die Tageswanderung führte uns über die Staumauer, quer durch die ehemaligen Steinbrüche hinauf zum Punkt Furgga. Oben zeigte
sich der Himmel in stahlblauen Farbtönen und wir konnten feststellen, dass die Sonne den Kampf gegen die Wolkenschicht gewonnen hatte. Wie es sich
gehört war auch der Gipfelwein dabei. Wieder auf Schweizer Boden entschädigte uns der Geschmack einer Flasche Prosecco für die Strapazen des Aufstiegs.
Die nun folgende Wanderung führte uns hinunter nach Cröt, dem Ziel der Reise. Unterwegs fanden wir einen herrlichen Platz, um nochmals so richtig auszuspannen und
das prächtige Bergpanorama bewundern zu können. Die kleine Gastwirtschaft mit der praktischen Sonnenterrasse war gerade richtig, die mittlerweile schweren Beine
ruhen zu lassen ...
Pünktlich erwartete uns das Postauto, welches uns nach Thusis zurück brachte. Die lange Zugfahrt nach Basel ermöglichte es uns die gemeinsamen Erlebnisse
zu diskutieren, kleine Erfrischungen zu sich zu nehmen und "mental" bereits abzuschalten ...
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| Voranzeige: Turnfahrt 2008: 13. + 14. September 2008
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